Produktion

Die Produktion der Textilien findet unter fairen und gut überwachten Bedingungen statt. Dabei gibt es weit mehr als nur einen einzelnen obligatorischen Kontrollbesuch.


Die Kontrolle der Produktion ist unerlässlich, um unseren Ansprüchen von Fairness und Nachhaltigkeit zu genügen. Die Textilien werden in Südasien, Bangladesh produziert und während dies ein oftmals berechtigtes negatives Image besitzt, gibt mehrere Organisationen, die sich den Problemen erfolgreich stellen.


Das Siegel der Fair Wear Foundation ist nicht einfach zu erhalten und es bringt vier zentrale Elemente mit sich, die eine Marke ethischer und somit nachhaltiger transformieren.

Brand Performance Checks

Zunächst gibt es sogenannte „Brand Performance Checks“, bei denen jährlich begutachtet wird, wie die Marke bzw. das Unternehmen Probleme mit ihren Zulieferern identifiziert, beurteilt und löst. So wird beispielsweise darauf geschaut, ob die Produktionsplanung realistisch ist und keine unerfüllbaren Aufträge bzw. Deadlines gesetzt werden. All das wird veröffentlicht. Dies hilft auf zwei Arten, zum einen können die Unternehmen selbst sehen, was sie bereits gut machen und wo sie sich verbessern können und zum anderen funktioniert diese Transparenz sowohl als ein öffentliches Druckmittel um die Verantwortlichkeit zu verdeutlichen, als auch als Inspiration für Andere.

Werksbesichtigungen

Um die Arbeitsumstände zu verbessern muss die Fabrik vor Ort aufgesucht und überprüft werden. Nur so kann festgestellt werden, ob die Standards der Fair Wear Foundation eingehalten werden. Bei darauffolgenden Besuchen kann dann entschieden werden, ob es eine positive Verbesserung durch die Zusammenarbeit mit den Fair Wear Marken gegeben hat. Hierfür werden Arbeiter sowohl am Arbeitsplatz als auch außerhalb des Standortes interviewed, Dokumente überprüft sowie Gesundheits- und Sicherheitsinspektionen durchgeführt. Kritiken und Verbesserungsvorschläge werden dann der Firmenleitung und dem Brand-Management vorgestellt, woraufhin diese gemeinsam Lösungswege finden und umsetzen müssen. Ob dies auch passiert, wird nach Ablauf eines individuell festgelegten Zeitraums erneut überprüft.

Schulungen

Nachhaltige Veränderungen kann es nur geben, wenn die Arbeitern stärker gemacht werden. Bildung ist dabei der erste Schritt und an dieser Stelle greift das „Workplace Education Programme“ der Fair Wear Foundation. Arbeiter und Management werden dabei mit den grundlegenden Standards vertraut gemacht, die alle Bereiche, wie vernünftigen Arbeitszeiten und faire Löhne, umfassen. Nur wenn den Arbeitern und dem Management bewusst ist, was sichere und gesunde Arbeitsbedingungen bedeuten, können sie Bedenken äußern und Verbesserungen anstreben. Die Fair Wear Foundation hat dafür verschiedene Trainingsprogramme geschaffen, in denen eine sichere und offene Kommunikation möglich ist. Hier werden auch Themen wie sexuelle Belästigung und Geschlechterdiskriminierung angesprochen und Wege aufgezeigt, wie solche Vorfälle gemeldet werden können.

telefonische Anlaufstellen

Um sicherzugehen, dass Arbeiter auch wirklich erhöhrt werden, hat die Fair Wear Foundation mehrere Hotlines in den größten Textilwirtschaftsländen eingerichtet, bei der Beschwerden gemeldet werden können. Wenn es zu einem solchen Fall kommt, wird sofort eine Kontrolle eingeleitet – dafür werden sowohl das Management der Fabrik, der Marke als auch Arbeitnehmervertreter hinzugezogen. Um vollständige Transparenz zu wahren, werden alle Vorfälle auf der Seite und in den Reports von Fair wear veröffentlicht. Hier kann im Sinne der o.g. Performance Checks bewiesen werden, dass die Marken in der Lage ist, Probleme zu lösen und die Arbeitssituation langfristig zu verbessern.

Das strenge GOTS Siegel verlangt höchste Standards in mehreren Bereichen.

Das GOTS Siegel steht in erster Linie für die Verwendung biologisch nachhaltiger Materialien. Das Non-Profit kontrolliert aber darüber hinaus die Einhaltung einer Vielzahl von Arbeitnehmerrechten im Sinne der International Labour Organisation (ILO ist ein Organ der UN). Dies beinhaltet unter Anderem: dass die Anstellung freiwillig erfolgt, die Freiheit sich in Arbeitnehmergruppen zu organisieren, ein Mindestalter eingehalten und Kinderarbeit vermieden wird, faire und realistische Löhne ausgezahlt und beibehalten sowie vernünftige Arbeitszeiten eingehalten werden. Darüber hinaus wird durch die strikten Vorschriften im Bereich der Materialien und Herstellungsprozesse der Einsatz toxischer Chemikalien verboten, wovon die Arbeiter ebenfalls geschützt werden.

Tägliche Kontrollen der Betriebe durch ein Team vor Ort.

Neben den Kontrollorganen der Fair Wear Foundation oder dem GOTS ist auch unser Textilproduzent Stanley/Stella selbst in der Einhaltung fairer und nachhaltiger Standards engagiert. Hierfür haben sie für ihre 5 Betriebe in Bangladesh ein 19-köpfiges Team in Dhaka, das täglich Kontrollen an den entsprechenden Standorten durchführt.


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